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Ab dem 01.03.2013 dürfen in der EU keine Mac Pro mehr verkauft werden

Ge­rade die Pro-Anwender warten schon seit Jahren auf eine Ak­tua­li­sie­rung der Mac-Pro-Konfiguration, doch ir­gendwie kommt Apple nicht so recht in die Pötte. Zwar gab es im ver­gan­genen Sommer einen “neuen” Mac Pro im Apple On­line Store – al­ler­dings hat Apple den Hin­weis kurz darauf wieder ent­fernt und ein Up­date für 2013 an­ge­kün­digt. Nun muss Apple den Mac Pro zwangs­läufig ak­tua­li­sieren – oder kom­plett einstampfen.

mac-pro-2010

Das zu­min­dest gilt für die EU. Klingt ku­rios, aber scheinbar gibt es in der EU eine Be­stim­mung 60950-1, zweite Aus­gabe, der In­ter­na­tio­nalen Elek­tro­tech­ni­schen Kom­mis­sion, welche unter an­derem ge­wisse Stan­dards be­züg­lich Ab­de­ckungen für Lüfter und An­schlüssen vor­schreibt. Und jene Stan­dard werden von Apple mit dem der­zei­tigen Mac-Pro-Modell nicht er­füllt, ergo darf kein Pro mehr ab dem 01. März 2013 über die (nicht nur vir­tu­elle) La­den­theke gehen.

Apples Mit­tei­lung an die Händler:

As of March 1, 2013, Apple will no longer sell Mac Pro in EU, EU can­di­date and EFTA coun­tries be­cause these sys­tems are not com­pliant with Amend­ment 1 of re­gu­la­tion IEC 60950-1, Se­cond Edi­tion which be­comes ef­fec­tive on this date. Apple re­sel­lers can con­tinue to sell any re­mai­ning in­ven­tory of Mac Pro after March 1.Apple will take final or­ders for Mac Pro from re­sel­lers up until Fe­bruary 18th for ship­ment be­fore March 1, 2013.Countries outside of the EU are not im­pacted and Mac Pro will con­tinue to be avail­able in those areas.

Be­troffen sind die Mit­glieds­länder der Eu­ro­päi­schen Union, die Kan­di­da­ten­länder Is­land, Ma­ze­do­nien, Mon­te­negro, Ser­bien, Türkei sowie die Schweiz und Nor­wegen als Mit­glieder der Eu­ro­päi­schen Freihandelsassoziation.

Al­ler­dings gilt das ganze auch nur für Macs, die nach dem 01. März pro­du­ziert werden – et­waige La­ger­be­stände dürften auch nach dem Termin noch ver­kauft werden. Ob der Be­stand al­ler­dings so hoch ist, darf auf­grund des doch recht “spe­zi­ellen” Mac Pros si­cher­lich etwas in Frage ge­stellt werden.

Apple hat also nun drei Mög­lich­keiten: Ent­weder sie bringen das ver­spro­chene Up­date (oder sie än­dern nur die ent­spre­chenden Kom­po­nenten) oder sie stampfen das Mo­dell kom­plett ein. Ge­rüchte dies­be­züg­lich gab es immer wieder, frag­lich ist al­ler­dings, ob Apple jene pro­fes­sio­nelle Nut­zer­gruppen ver­graulen will. Dritte Mög­lich­keit: Man ver­kauft die Mac Pro nur noch über den US-Online-Store – wobei ich hier nicht sagen kann, ob das “Ver­kaufs­verbot” auch für aus Übersee ver­schiffte Ware gilt… (via & via)

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.

Appleeumac pro

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