Absolute Radio Player & Radium: Zweimal Radio für OS X

Musik kommt in erster Linie aus meiner recht umfangreichen iTunes-Mediathek; doch des Öfteren habe ich auch mal das Verlangen danach, nicht selbst bestimmen zu können, was für und welche Musik läuft, sondern lasse das Radio laufen – natürlich ebenfalls von Mac OS X heraus. Dazu habe ich mir einmal zwei Apps angesehen: Absolute Radio Player und Radium.

Bildquelle: Flickr – “Retro Radio”

Absolute Radio Player

Der Absolute Radio Player ist kostenlos im Mac App Store erhältlich. Die Freeware beschränkt sich auf das wichtigste: Das abspielen von Radiostationen. Diese sind jedoch vorgegeben: Absolute Radio, Classic Rock, 80s, 90s, 00s und Extra. Das war es auch schon. Simpel, kostenlos, erfüllt seinen Zweck.

Radium

Als zweites folgt nun Radium. Ebenfalls im Mac App Store erhältlich, kostet es jedoch 19,99 Euronen – es gibt jedoch auch eine Testversion. Solltet ihr der Meinung sein, dass ihr keine 20€ ausgeben wollt, so solltet ihr dennoch einmal weiterlesen und Radium testen.

Radium bietet so ziemlich alle Radiostationen – sowohl die “Klasssischen”, als auch die Webversionen. Sogar Podcast und weitere Streams können geladen werden – somit gibt es quasi unendlich viele Radiostationen. Eine Favoritenfunktion gibt es natürlich ebenfalls und auch Last.fm ist integriert. Über die Verlaufsfunktion könnt ihr euch alle abgespielten Songs und Sendungen ansehen. Der Clou am Ende: Per AirPlay kommt die Musik auch auf alle AirPlay-fähigen Ausgabedinger – zum Beispiel AirPort Express oder AppleTV 2.

Absolute Radio Player oder Radium?

Ich gebs zu: Die gut 20€ für Radium schrecken auf den ersten Blick ab. Aber: Testet es ruhig einmal aus, ich habe bisher noch keine Radio-App gesehen, die so gut gemacht ist. Nicht nur dank dem AirPlay-Support. ;) Daher brauche ich nicht lange, um ein Fazit heraufzubeschwören: Radium rockt. ;)

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.