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Ich persönlich bevorzuge nach einigem Probelesen ja eher Bücher in der “alten” Variante: Gedruckt, auf echtem Papier. Aber die Welt ist eben immer im Wandel.
Nachdem Apple mit dem iPad und der Anwendung iBook selbst in den virtuellen Büchermarkt eingestiegen ist, geriet der bisherige Platzhirsch Amazon mit seinem Kindle unter Zugzwang. Nun hat Amazon für August 2010 eine neue Version des eBook-Readers vorgestellt.
Technische Neuerungen gibt es nicht, lediglich optisch wurde das Kindle optimiert – es ist nun wesentlich kompakter und kleiner als sein Vorgänger. Wie bisher basiert das Gerät auf der E-Ink Technologie, weshalb die Kontraste auch bei direkter Sonnenlichteinstrahlung noch sehr gut sind und Texte sehr leicht lesbar sind. Im Gegensatz zum iPad von Apple. Leider gibt es durch besagte Technik keine Hintergrundbeleuchtung. Auch sind keinerlei Farben dargestellt, lediglich Graustufen. Aber: Lesen geht wesentlich angenehmer von statten, als z.B. mit LED-Bildschirmen, wie z.B. beim iPad. Und beim Kindle kommt es ja auch genau darauf an.
Das Kindle 3 wird – wie bisher auch alle Vorgängermodelle – nur in den USA verkauft. Dort wechselt es für 139 US-Dollar (in etwa 106 Euro) den Besitzer. Für 189 US-Dollar (~ 145 Euro) gibt es auch eine 3G-Version, mit der man weltweit von jedem beliebigen Ort aus Bücher aus dem Kindle Store kaufen kann.
Und? Was sagt ihr dazu? iPad/iBook oder Amazon Kindle? Oder doch lieber “handfeste” Bücher mit echten Seiten?

