Apple-Keynote · Apple stellt das iPhone 5, iOS6 sowie neue iPods vor

Apple-Keynote · Apple stellt das iPhone 5, iOS6 sowie neue iPods vor

Gleich ist es 19:00 Uhr – und die Technikwelt schaut gebannt nach Cupertino. Tom Cook wird wohl die Keynote eröffnen – doch, was bekommen wir zu Gesicht? Mein Tipp: Ganz klar “das neue iPhone” und wohl auch neue iPods. An ein iPad mini glaube ich persönlich nicht – und wenn dann nicht heute (auch wenn ich mich gerne überraschen lasse). Die letzten Gerüchte habe ich gestern noch mal zusammengefasst und auch iOS6 ist weitestgehends bekannt. Womit kann Apple heute überraschen? Gleich geht es los…

Anders als zuletzt gewohnt gibt es zu Beginn erst einmal keinen Zahlenterror, sondern es wird von der Eröffnung eines Apple Store in Barcelona erzählt – und auch ein Video dazu gibt es.

Und dann geht es doch los mit den Zahlen: Es gibt 83 Apple Stores in 12 verschiedenen Ländern mit 83 Millionen Besucher von April bis Juni. OS X Mountain Lion ist bereits 7 Millionen mal verkauft worden. Und klaro: Das MacBook Pro mit Retina Display sei das Beste Notebook, welches jemals gebaut wurde.

Dann geht es weiter zum iPad: 17 Millionen Geräte wurden von April bis Juni verkauft, womit man auf einen dicken Marktanteil von 62% (69% im letzten Quartal) kommt. Noch höher steigt der Anteil beim Web Traffic, der durch Tablets produziert wird: 91% kommen hier vom iPad.

Ich halte mich mit den weiteren Zahlen mal etwas zurück – als nächstes dürften die neuen iPods kommen. Oder Tim?

Ach ne, man fasst die iOS-Geräte zusammen: Im Juni 2012 wurden 400 Millionen Geräte mit iOS (iPad, iPhone, iPod) verkauft.

Phil Schiller kommt auf die Bühne. “Heute werden wir das iPhone 5 vorstellen”. Also gut: Wette verloren, es wird wohl doch ein “iPhone 5″ – kein “new iPhone”. Aber auch gut. ;)

Dann wird es gezeigt. Erst einmal nur das Display. Dann die Kamera an der Rückseite. Ich würde mal behaupten: Die Leaks vom Design stimmen, das iPhone 5 sieht so aus, wie man es bereits kennengelernt hat.

Das iPhone 5 wird dünner und leichter. Mit 7,6mm ist es rund 18% dünner, und mit 112g rund 20% dünner.

Das Display bietet 4 Zoll und kommt mit einer Auflösung von 1136×640 Pixeln – also weiterhin Retina. Man kann weiterhin alle Bedienelemente mit dem Daumen erreichen – deswegen hat man die Abmessungen genommen.

Apps müssen angepasst werden – ansonsten laufen sie in einer Letterbox. Links und Rechts habt ihr einen schwarzen Balken, die App wird zentriert.

LTE ist schon einmal an Board. Läuft in den USA und anderen Ländern. Ja, auch Deutschland. Die Telekom und Vodafone werden Partner.

WLAN ist natürlich wieder dabei. Statt nur 2,4Ghz wie bisher auch 5GHz.

Und es gibt einen A6-Prozessor: Doppelt so schnell wie das iPhone 4S. Die Grafik ebenso. Die CPU ist 22% kleiner und verbraucht weniger Strom.

Nun gibt es Demos. Rob Murray von EA Games betritt die Bühne. “Real Racing 3″ wird vorgestellt. Die Grafik sieht hammermäßig aus.

Phil Schiller kommt zurück – nun geht es an den Akku. 8 Stunden Gesprächszeit und surfen. 10 Stunden WLAN und Videos. 40 Stunden Musik und 225 Stunden Standby. Nicht schlecht.

Weiter geht’s zur Kamera. iSight. 8 Megapixel, 3264 x 2448. 25% kleineres Kameramodul. Grundsätzliche Verbesserungen…

Foto Demonstationen gefällig? Bitte sehr – sehen sogar echt aus. ;)

Die Panoramafunktion ist endlich final – und freigeschaltet. 28 Megapixel Panorama. Dick.

Die Videokamera an der Rückseite ist nicht viel verändert worden. 1080p. Besser Videostabilisierung. Gesichtserkennung. Die FaceTime-Kamera kommt nun mit 720p daher. Endlich.

Drei Mikrophone: Vorne, hinten und unten. Bessere Entfernung von störenden Geräuschen. Klingt gut.

Nun geht’s an den Dockconnenctor. Ist inzwischen zehn Jahre alt – Zeit für etwas neues. Auch hier: Die Gerüchte stimmen. 8-Pin. Digital. 80% kleiner. Passt in beide Richtungen.

Noch ein Gerücht stimmt: Es gibt auch einen Adapter.

Wo sitzt der Kopfhöhreranschluss? Muss warten, nun kommt iOS6. Scott Forstall betritt die Bühne und es wird eine Demo von iOS6 auf dem iPhone 5 abgespielt.

Nicht viel Unbekanntes. Die neue Maps-App wird vorgestellt. Twittern aus dem Notification Center. Fullscreen für Safari. Kennt man alles bisschen von OS X Mountain Lions und den iOS Betas. ;)

Passbook: Digitale Geldbörse für Stabucks, Konzertickets und Co.

NFC? NFC? NFC? Kein Wort darüber. Wäre hier passend gewesen. Stattdessen geht es weiter zum “Photo Sharing” und zu Siri. Siri weiß nun mehr: Sportergebnisse und Co.

Siri kann nun auch direkt neue Facebook-Updates posten:

Phil kommt zurück. Scheint sich nun wieder um die Hardware zu drehen? Jawohl. Das iPhone 5 kommt wie bisher in schwarz und weiß daher. Rückseite aus Aluminium.

Zusammenfassung: 4-Zoll-Display, LTE A6, bessere Kameras, neuer Dock-Connector, iOS 6. Nun folgt ein Werbefilm zum iPhone 5.

Bisher noch kein Wort über NFC und Nano-SIM. Auch ein Killerfeature fehlt derzeit noch. Kommt da noch was?

Preise wie gehabt. 199$ für 16GB. 299$ für 32GB, 399$ für 64GB. Mit Vertrag natürlich. Das iPhone 4S gibt es mit Vertrag für 99$, das iPhone 4 gibt’s kostenlos dazu. Das iPhone 3GS fällt damit raus – ein logischer Schritt. Ab dem 21. September 2012 in Deutschland erhältlich:

Tom Cook kommt zurück und erzählt etwas von “Music”. Kommen nun die iPods? “Today we’re announcing some exciting changes with both iPod and iTunes.” Hm? Eddy Cue kommt auf die Bühne.

Zahlen. Zahlen. Zahlen. Verschone ich euch mal mit. ;) Neuer iTunes-Store. War ja bekannt.

Es gibt eine neue iTunes-Version mit integrierter iCloud. Schaut schick aus. Erinnert etwas an die iPad-App.

Aufgebohrte Playlisten und Suche. Nichts ultimatives. Neuer Mini-Player. Ebenfalls schick.

Nun auch Filme in der iCloud. Schafft man es nicht, einen Film zu Ende zu schauen, kann man auf einem anderen Gerät weiterschauen. Wie bei Whispersync von Amazon.

Nun geht es zu den neuen iPods. 350 Millionen Geräte wurden verkauft. “DNA of the company”.

Neuer iPod nano. Wieder mal ein komplett neues Design. 5,4mm. 2,5-Zoll-Multitouch-Bildschirm. Bluetooth ist mit dabei.

Sieben Farben: Silber, schwarz, lila, grün, blau, gelb und rot:

Nun folgt der iPod touch.

Ebenfalls mit vergrößertem Display. 6,1mm. 88 Gramm. Retina-Display. A5-Prozessor.

Kopfhöhreranschluss unten. Kennt man ja vom iPod touch. Am iPhone 5 auch? Wäre super…

Verbesserte Kameras. 5 Megapixel. iSight. Kennt man ja irgendwie. ;)

Die Rückseite. Der untere, link Button nennt sich “iPod touch loop”. Sieht interessanter aus, als es ist: kleiner Button der herausfährt und an dem man dann ein Bändchen machen kann. ;)

Siri wird ebenfalls auf den iPod touch kommen – also auch eine mobile Datenverbindung im iPod touch? So macht’s ja irgendwie wenig Sinn. Aber kein Wort darüber.

Fünf Farben: Silber, schwarz, cyan, gelb und rot.

Wird der Shuffle nun zum Shuffle mit Display? Und Verbindung zum iPhone? Wäre cool, aber sicherlich nur ein Traum. ;) Ist wohl auch so, es gibt es nur andere Farben.

Nun zu den Kopfhöhrern. Über 600 Millionen Stück verkauft. Die neuen heißen EarPods – die Gerüchte stimmen also, hätte ich nicht gedacht. Mit Kabelfernbedienung. ;) 3 Jahre Entwicklung, in der man massig Ohren untersucht hat. ;) Gibt es alleine oder eben mit dem iPhone 5, dem iPod touch und dem iPod nano.

iPod shuffle, 2GB, 49 US-Dollar. iPod nano, 16GB, 149 US-Dollar. Der alte iPod touch wird für 199$ (16GB) beziehungsweise 249$ (32GB) angeboten. Der neue für 299$ (32GB) beziehungsweise 399$ (64GB). Ab Oktober.

Tim Cook kommt zurück. “One more thing?” Nee, erstmal nur iPod-Werbung. Dann gibt es die Foo Fighters Live. Yeeeah. :)

“One more thing”? Nein, Klappe zu, Affe tot. Ende im Gelände. Die Keynote ist beendet. Was gabs neues? Ein neues iPhone 5. iOS6 – kannte man alles. Neues iTunes – sah cool aus. Neuen iPod nano, überarbeiteten iPod touch. Nichts spektakuläres. Irgendwas fehlte. Irgendwie. Nu denn – ich lasse erst einmal alles sacken und zerre das Ganze dann mal auseinander. ;)

(Bildquellen: Engadget)

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.