Testberichte

Clean2Go · Reinigungsmittel für Touchscreens im Kurztest

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Touch­screens sind toll, wäre da nicht eine ein­zige Sache, die nicht so schön ist, für die es aber (der­zeit) auch keine Lö­sung gib: Fin­ger­ab­drücke. Liegt leider in der Sache der Natur, wer mit dem Finger Ge­räte be­dienen möchte, der kommt nicht drum rum. Stylus? Wäre eine Al­ter­na­tive, ist aber eben auch nicht Sinn der Sache. Zwar gibt es Be­schich­tungen, die Fin­ger­ab­drücke re­du­zieren (wie zum Bei­spiel seit dem iPhone 3GS), aber eben nur re­du­zieren. Man kommt also nicht drum rum, den Touch­screen des Öf­teren zu säu­bern. Doch womit?

Wäh­rend ich es immer mit einem leicht an­ge­feuch­tetem Mi­kro­fa­ser­tuch er­le­digt habe und die Er­folge damit auch – zu­min­dest vor der nächsten Be­nut­zung – bei 100% lagen, bin ich auf ein Rei­ni­gungs­mittel mit dem Namen Clean2go ge­stoßen, wel­ches fol­gendes verspricht:

  • Ge­räte mit Touch­screen werden ein­fa­cher zu reinigen
  • Hält Tage lang!
  • Phase-Fluide bauen eine Barriere-Schicht auf dem Screen auf
  • Mi­ni­miert Fingerabdrücke

Ich habe mir mal eines der Fläsch­chen ge­gönnt: die 50ml Fla­sche samt kleinem Mi­kro­fa­ser­tuch kostet je nach Händler zwi­schen 12 und 15€. 50ml hören sich nicht nach viel an, schaut man sich aber mal die An­lei­tung an, wird man fest­stellen, dass man damit doch schon sehr weit kommt:

Ei­nige Tropfen auf der Ober­fläche auf­bringen und mit dem Mi­cro­fa­ser­tuch ver­reiben. Rei­nigt und ver­sie­gelt in einem Ar­beits­gang. Sehr er­giebig. Zum Bei­spiel:
12 Tropfen auf das iPad Touch­screen, 5 Tropfen für iPhone und vergleichbare.

Die Rei­ni­gung funk­tio­niert na­tür­lich ein­wand­frei, auch dank des Tu­ches. Aber das klappt eben wie ge­sagt auch mit Wasser, wieso also das doch recht teure Rei­ni­gungs­mittel ver­wenden? Die Ant­wort be­kommt man, wenn man das Gerät da­nach ei­nige Zeit benutzt.

Denn Clean2go legt einen feinen Film auf den Screen und re­du­ziert die Fin­ger­ab­drücke sichtbar – sie treten zwar wei­terhin auf (je nachdem wie häufig man über eine Stelle streicht), lassen sich aber durch ein kurzes Wi­schen wieder ent­fernen. Und ge­rade bei dem iPad merkt man, dass der Finger beim drü­ber­strei­chen wirk­lich etwas feiner gleitet. Aber jeder Ef­fekt findet auch sein Ende und so muss man die Pro­zedur etwa alle zwei Tage wiederholen.

Fazit mei­ner­seits? Der Kauf des Fläsch­chens lohnt sich de­fi­nitiv. Das Dis­play sieht schöner aus und der Ef­fekt bringt so ei­niges. Wer sich nicht über­winden kann, die etwa 12€ aus­zu­geben, der sollte dann je­doch lieber klares Wasser nutzen; die meisten Rei­niger zer­stören die von Haus aus auf­ge­brachte Be­schich­tung der Bild­schirme, was die Sache mit der Zeit nur schlimmer und schlimmer macht…

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.

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