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Google Transparency Report: Googles Kampf um Transparenz

Den Google Trans­pa­rency Re­port gibt es nun schon seit gut zwei Jahren, war mir je­doch bisher un­be­kannt. In be­sagtem Re­port listet Google alle An­fragen von Be­hörden und Un­ter­nehmen auf, die sich mit dem Thema Lö­schung oder Daten­an­fragen be­schäf­tigen. Die meisten An­träge aus Deutsch­land be­ziehen sich auf Dif­fa­mie­rungen, ge­folgt von Volks­ver­het­zungen und Pornographie.

Seit neustem listet der Google Trans­pa­rency Re­port nun auch alle An­fragen be­züg­lich Ur­he­ber­rechts­ver­let­zungen auf. Ganz oben auf der Liste: Mi­cro­soft. Ver­wun­dert nicht, sind doch Win­dows und Of­fice unter der meist ge­nutzten Soft­ware zu finden. Da­hinter folgen – wenig über­ra­schend – Un­ter­nehmen aus Musik und Film.

In­ter­es­sante Sta­tis­tiken, und Google ist selbst auch nicht ganz un­tätig: Laut Google sollen An­fragen be­züg­lich Warez in­ner­halb von 11 Stunden be­ar­beitet werden – man will den ei­genen Index wohl mög­lichst Warez-frei haben. (via)

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Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.

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