Die Google Trends sind an sich nicht neu, die Aufbereitung der Daten ist jedoch recht trocken gehalten und es machte bisher alles andere als Spaß, sich durch die am häufigsten gesuchten Suchanfragen zu schlängeln. Vor kurzem haben diese nun aber ein umfangreiches Facelift bekommen und präsentieren sich nun im typischen Google-Now-Design. Die neuen Top Charts bieten runde 47 Kategorien aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter zum Beispiel Bücher, Einzelhandelsunternehmen, Personen, Städte und Whiskeys – letzteres ist ja ganz wichtig.
Seit ein paar Tagen nun konnte ich das Samsung Chromebook Serie 3 auf Herz und Nieren prüfen – und das System, Chrome OS, natürlich mit dazu. Die Verkaufszahlen der Chromebooks dürften eher im unteren Teil des Verkaufsrankings liegen, denn im Gegensatz zu den altgedienten Systemen wie Mac OS X oder Windows muss man hier als Nutzer eigentlich sämtliche Workflows umbiegen – auch darauf versuche ich in den folgenden Zeilen einmal ein wenig einzugehen. Kommen wir aber erst einmal zu der Hardware an sich.
Seit 2005 ist das inzwischen mit Abstand größte Videoportal YouPorn YouTube in den Weiten des Webs zu finden und damals hätte sicherlich niemand damit gerechnet, dass der Dienst einmal zu solch einer Größe finden würde – immerhin ist YouTube nicht nur das größte Videoportal, sondern auch eine der größten Suchmaschinen im World Wide Web. Heute feiert man im hauseigenen YouTube-Blog also nun den achten Geburtstag, auch wenn YouTube.com als Unternehmen selbst bereits am 15. Februar 2005 gegründet wurde – es vergingen noch ein paar Monate, bis man dann im Mai 2005 die erste Version für die Öffentlichkeit scharf geschaltet hat.
Google ist zwar gerade im mobilen Sektor quasi die unbestrittene Nummer 1 und auch in Sachen Werbung (AdSense und AdWords) ist Google ganz weit vorne – logisch, dürfte inzwischen die Haupteinnahmequelle des Konzerns sein. Dennoch gibt es seitens Google noch immer keine flexiblen AdSense-Anzeigen, soll heißen: sofern ihr auf ein responsive Webdesign setzt (was inzwischen fast schon Standard ist), werden AdSense-Anzeigen nicht automatisch an die entsprechende Viewport-Größe angepasst. Nun könnte man natürlich mehr AdSense-Anzeigen einbetten und diese über CSS-MediaQueries aus- und einblenden lassen, wie es eben bei einem responsive Design gemacht wird, das Problem wird dann aber sein, dass eben auch Aufrufe gezählt werden, bei denen die Anzeigen über “display:none;” ausgeblendet sind, womit das Verhältnis zwischen Aufrufe und Klicks herabgehen dürfte – und damit auch die Einnahmen pro Klick.
Google Suggest ist ein eigentlich ungemein praktisches Feature, welches viele gar nicht so bewusst nutzen, einfach weil es inzwischen schon normal geworden ist. Suggest kombiniert bereits bei der Eingabe eines Suchbegriffes diesen mit anderen, häufig gesuchten Suchwörtern. Tippt ihr zum Beispiel “fußball” ein, könnte euch Google direkt Suchanfragen wie “fußball ergebnisse” oder ähnliches anzeigen. Groß in den Medien war diese Autovervollständigung im Herbst letzten Jahres, als die Frau eines zurückgetretenen Bundespräsidenten mit Begriffen wie “Escort” und “Rotlicht” in Zusammenhang gebracht wurde – und dagegen geklagt hat.
Bezüglich Google Glass zitiere ich mich noch einmal selbst: Google Glass spaltet sicherlich nicht nur meine Meinung ein klein wenig in zwei unterschiedliche Richtungen: Während die eine Hirnhälfte der Meinung ist, dass die Datenbrille aus dem Hause Google recht interessant ist und die Datenbrillen generell die Chance dazu hätten, “das neue Ding” zu werden, fragt sich die andere, welche wirklichen Anwendungsszenarien solch eine Brille bietet. Nachdem es in den letzten Tagen schon einmal ein paar Konzepte mit Anwendungsfällen bezüglich der Datenbrille aus Mountain View gab, folgt nun ein kleines Video von den Jungs von Playgroundlabs. In diesem werden einmal ein paar Gedankenspiele gemacht, wie sich Google Glass in unseren Alltag integrieren lassen könnte. Beim Einkaufen, zur Taxibestellung, beim Sport – und ganz interessant finde ich auch die Möglichkeit, Google Glass zu einem Assistenten für die Erste Hilfe umzuflaggen, dürfte sicherlich für die viele die Überlebenschancen bei einem Unfall erhöhen. (via)
Gerade eben habe ich mal alle interessanten Dinge aus der Eröffnungskeynote der Google Entwicklerkonferenz zusammengefasst, eines habe ich aber vergessen: denn auch Google Play Books hat ein Update erhalten und bietet nun ein paar nette Cloud-Funktionen. Bis zu 1.000 eBooks im EPUB- oder PDF-Format können kostenlos auf Google Play oder Google Drive hochgeladen und gespeichert werden – eigentlich nichts besonderes. Das Interessante dabei ist jedoch die Tatsache, dass Seitenposition, Lesezeichen und Notizen ebenfalls in der Cloud synchronisiert werden, sodass man immer genau dort weiterlesen kann, wo man zuletzt aufgehört hat. Egal ob man direkt im Webbrowser liest oder mittels entsprechender App für Android oder iOS. Getreu dem Motto: “Read the books you love, everywhere you are.” (via)
Heute fand die diesjährige Google I/O statt; eine Entwicklerkonferenz á la Microsofts BUILD und der apple’schen WWDC. Dennoch sprühte Google auf der rund dreistündigen Eröffnungskeynote vor Elan und präsentierte einen Arsch voll neuen und überarbeiteten Diensten – und schonmal als kleine Info vorab: es gab weder neue Nexus-Geräte, noch Android 4.3 oder gar Android 5.0. Dafür aber eben viele kleine und größere Dinge: Ein Galaxy S4 Google Edition, neue Google Maps, einen neuen Messenger, einen Spotify-Konkurrenten und noch so einiges. Hier also einmal alles in einer etwas komprimierten Form.