Mac OS X bietet Anwendungen die Möglichkeit, Dienste zu erstellen mit denen sich diverse Aufgaben erledigen lassen. So könnte ich zum Beispiel eine Datei oder einen Ordner direkt an eine Anwendung übergeben und eine bestimmte Aufgabe ausführen. Ganz banal: “Sende an [Entpackungstool] und entpacke auf dem Schreibtisch”. Gibt natürlich noch viele andere, die eben nicht nur von Apple kommen, sondern von Apps integriert werden können. Klickt einmal mit der rechten Maustaste auf einen Ordner oder auf eine Datei und schaut euch mal die Menüpunkte unter “Dienste” an – ganz unten im Kontextmenü zu finden.
Was System-Tweaking unter Mac OS X angeht, so werden sicherlich viele auf die Freeware Onyx setzen. Nun gibt es jedoch eine weitere Alternative, welche ebenfalls schnellen und einfachen Zugriff auf mehr oder weniger nützliche Funktionen von Mac OS X verschafft: MacUtil. Die Freeware vereint etliche Einstellungsmöglichkeiten rund um das Dock, den Finder, die Benutzeroberfläche und weitere Dinge. So lässt sich unter anderem das Dock von 3D in 2D schalten, das Dashboard deaktivieren, versteckte Dateien anzeigen und und und. Kann Mac OS X alles von Haus aus, aber nicht auf alles bekommt man direkten Zugriff über die Systemeinstellungen.
Vor einiger Zeit hatte ich einmal eine kurze Anleitung geschrieben, wie ihr das Dashboard von Mac OS X dauerhaft deaktivieren könnt – ich persönlich habe das Feature noch nie genutzt und viele andere sicherlich auch nicht. Zwei weitere Features mit denen viele nichts anfangen können ist Mission Control (vormals Expose genannt) und Spaces, also die virtuellen Desktops von OS X. Während ich ersteres ganz praktisch finde und recht häufig nutze, so konnte ich mich nie mit virtuellen Desktops anfreunden, auch unter Windows nicht. Leider lassen sich nur beide Features zusammen deaktivieren – aber es ist möglich.
Eigentlich bietet Facebook ja schon von Haus aus aller Hand mögliche Wege um mit euren Kontakten Nachrichten austauschen zu können. Egal ob Smartphone, Tablet oder ganz normal im Browser – von nahezu überall hat man Zugriff auf die eigene Inbox. Und dank der tiefergehenden Facebook-Integration in OS X Mountain Lion gibt es auch die Möglichkeit, den Facebook Chat innerhalb der vorinstallierten Nachrichten.app zu nutzen. Ohne viel Tamtam, “it just working”.
Die Sache mit dem Mac-Emulator OpenEmu brachte mich auf eine Sache, die ich bis dato irgendwie völlig ausgeblendet habe: nämlich die Möglichkeit, die Wiimote der Nintendo Wii als Gamepad und als Mausersatz nutzen zu können. Im Gegensatz zu dem PS3-Controller, der ja eigentlich ganz einfach mit dem Mac verbunden werden kann, sieht es bei der Wiimote jedoch anders aus, denn hierfür benötigt man zwei kleine Tools von Drittentwicklern.
Gestern habe ich bereits den neuen aufkommen Stern am Mac-Konsolenemulatorhimmel vorgestellt: OpenEmu. Eines der Features, welche ich bis dato eigentlich nicht zum laufen bekommen habe, war die Möglichkeit die Wiimote oder den PS3-Controller als Gamepad zu nutzen – aber irgendwie hab ich mich etwas blöd angestellt, anders kann ich es mir nicht erklären, wie es nun funktioniert.
OS X kommt von Haus aus mit zwei möglichen Suchfeldern: Zum einen natürlich Spotlight, welches auch über die Tastenkombination CMD + Space ganz einfach aufgerufen werden kann – und dann gibt es da noch die Suchmaske, welche sich in jedem Finder-Fenster oben rechts versteckt. Was ich aber nervig finde: Standardmäßig durchsucht man im Finder immer den gesamten Mac; ich möchte aber im Finder nur etwas in dem geöffneten Ordner finden, denn um den Mac zu durchsuchen, nutze ich Spotlight.
Mal vorab so eine Frage in die Runde: hat eigentlich irgendwer das Dashboard von OS X irgendwann einmal so wirklich benutzt? Nein? Gut, dachte ich mir. Bei mir ist das Teil nämlich auch irgendwie mehr ein Anhängsel, welches mehr nervt als alles andere. Wieso es nervt? Weil es da ist, ich aber absolut rein gar nichts damit anfangen kann. Also was machen? RIchtig, wir deaktivieren es einfach.