Gleich zwei Meldungen gab es aus der vergangenen Nacht bezüglich Twitter zu vermelden. Fangen wir einmal mit der Anfang Februar angekündigten Ausrollung der doppelten Anmeldesicherheit an – ja, sie kann aktiviert werden. Einmal aktiviert, erhaltet ihr nach dem Login mittels Benutzernamen und Passwort einen Code per SMS (und nicht per App) auf euer Handy und müsst diesen zusätzlich eingeben. Kein Code, kein Login – erhöhte Sicherheit, da dieser Code nur für eine begrenzte Zeit gültig ist, ist in etwa so wie TAN-Listen.
In den letzten Tagen machte Yahoo auf sich aufmerksam, indem man den Kauf der Blogplattform Tumblr für rund 1,1 Milliarden US-Dollar vermeldete. Damit gehört ein weiteres Schwergewicht zum einstigen Internet-Giganten, denn auch Flickr gehört seit 2005 bereits zu Yahoo. Für Fotos gibt es Flickr, für Texte Tumblr, fehlt noch ein Videodienst. Aber zurück zu Flickr, denn jener Dienst hat nun eine umfangreiche Überarbeitung erfahren, bei der fast kein Stein auf dem anderen bleibt. Statt wie bisher die kostenlose Accounts an verschiedene Beschränkungen wie 300 MB Upload pro Monat zu binden, macht man quasi sämtliche Features für alle Nutzer gleich – dafür gibt es dann aber eben Werbung zu sehen.
Tzja, so kann es gehen: Da haben die Apps für iOS und Android von Bang with Friends vor knapp zwei Wochen für ordentlich Aufsehen gesorgt, nun ist die App auch schon wieder aus dem App Store geflogen. Mittels der Facebook-App lassen sich unter den eigenen Facebook-Freunden F*ck-willige Partner finden, was man durchaus bereits am Namen erkennen dürfte – und vermutlich ist genau diese Tatsache auch der Grund für den Rauswurf von Apple, auch wenn ein offizielles Statement dazu aussteht. Laut den Entwicklern stehe man aber in einem engen Dialog mit Apple und wolle die App schnellstmöglich zurück in den App Store bringen. Und was machen nun die Nutzer über das verlängerte Pfingstwochenende? So ganz ohne Chance auf einen Partner für “zwischenmenschliche Beziehungen”? (via & via)
Mit dem letzten Update für den hauseigenen Messenger hat Facebook auch die Sticker eingeführt – jene große übergroße Smilies, deren Sinn mir nicht gänzlich erschließt. Dennoch nutzen scheinbar doch einige diese Teile, ich habe jedenfalls schon häufiger solch einen Sticker gesendet bekommen. Nun ja, jedem das seine, wa? Problem dabei: Derzeit lassen sich die Sticker nur über die Messenger- und Facebook-Apps verschicken, wer es im Browser versucht, der findet gar keine Möglichkeit dazu. Einen Umstand, den die Chrome-Erweiterung facemoji zu “beheben” versucht.
Selbstzerstörende Nachrichten – nicht nur in Filmen wie James Bond oder Mission Impossible ein gern genutztes Gimmick, auch in der “echten” Welt kann es ab und an mal nützlich sein, dass sich Nachrichten nach einer bestimmten Zeitspanne wieder von selbst löschen. Ein ähnliches Konzept verfolgt der Webdienst Efemr: hierüber könnt ihr Tweets absetzen, welche nach einer frei bestimmbaren Dauer wieder wie von selbst gelöscht werden. Sinn und Zweck? Könnt ihr euch selbst ausmalen, gibt sicherlich einige Szenarien in denen solch ein Feature ganz nützlich sein könnte. Entwickler könnten so zum Beispiel einen Promocode raushauen, welcher eben nach 10 Minuten wieder gelöscht wird.
Heute fand die diesjährige Google I/O statt; eine Entwicklerkonferenz á la Microsofts BUILD und der apple’schen WWDC. Dennoch sprühte Google auf der rund dreistündigen Eröffnungskeynote vor Elan und präsentierte einen Arsch voll neuen und überarbeiteten Diensten – und schonmal als kleine Info vorab: es gab weder neue Nexus-Geräte, noch Android 4.3 oder gar Android 5.0. Dafür aber eben viele kleine und größere Dinge: Ein Galaxy S4 Google Edition, neue Google Maps, einen neuen Messenger, einen Spotify-Konkurrenten und noch so einiges. Hier also einmal alles in einer etwas komprimierten Form.
Die Idee hinter dem folgenden Video ist eigentlich nicht neu und gab es auch schon des Öfteren mal zu sehen, aber die Umsetzung des Videos – in dem Facebook Home ordentlich auf die Schippe genommen wird – ist einfach gut gemacht, wobei ich hier sagen muss, dass man viele der Dinge auch auf andere Hersteller und Firmen übertragen kann. Getreu dem Motto: Wenn man den Nutzern und Kunden schon Features wegnimmt, erzähle ihnen einfach warum sie es gar nicht benötigten.
Erinnert ihr euch noch an die Facebook-App Bang with friends, die Anfang des Jahres für großen Wirbel sorgte? Kurze Erklärung: Die App verbindet sich mit eurem Facebook-Account und zeigt euch eure anders-geschlechtlichen Facebook-Freunde an – und dann beginnt der Reigen. Sofern ihr … ähm … “zwischenmenschlich” mit einer der angezeigten Personen verkehren wollt, so könnt ihr die Person markieren. Davon bekommt die Person allerdings nichts mit; erst wenn es eine Übereinstimmung gibt erhalten beide Seiten eine Benachrichtigung über die gegenseitige … öh … Geilheit.