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Mein papierloses Büro. Evernote als Dokumentverwaltung [Mac OS X, Windows & Mobile]

Neben den be­reits be­schrie­benen Tools iDo­cu­ment für Mac OS X und Be­nu­bird PDF für Win­dows gibt es auch noch einen Dienst, der sich in­zwi­schen einen großen Namen ge­macht hat: Ever­note. Der Vor­teil liegt mit Si­cher­heit darin, dass es für na­hezu allen sta­tio­nären und mo­bilen Sys­temen eine App gibt; egal ob OS X, Win­dows, iOS, An­droid – alles ist dabei.

Ei­gent­lich ist Ever­note eher dazu ge­dacht, No­tizen und Ge­danken zu ver­walten – aber auch Do­ku­mente sind ohne wei­teres machbar – und dank Syn­chro­ni­sie­rung sind sie auch noch auf allen Ge­räten verfügbar.

Ver­schie­dene Ansichten sind machbar – je nach Vor­liebe. Ich per­sön­lich habe die No­tiz­bü­cher miß­braucht, indem ich daraus ein­fach “Ka­te­go­rien” ge­macht habe. Wie im echten Leben: Auto, Woh­nung, Rech­nungen und Co.

Tags? Sind na­tür­lich eben­falls vorhanden:

Der Haken an Ever­note: Ihr könnt eure Do­ku­mente nicht in einem Rutsch im­por­tieren und auch keine Ordner über­wa­chen lassen. Aber ich glaube nicht, dass je­mand hun­dert Rech­nungen und Schreiben die Woche be­kommt, von daher passt das schon. Für jede Rech­nung müsst ihr eine neue Notiz an­legen und könnt diese dann in ein No­tiz­buch schubsen, mit Tags ver­sehen, einen Titel geben (geht auch immer nur “Brief” oder so) und eben die ent­spre­chende Datei in das Fenster ziehen.

So­weit so gut. Was mir aber sehr gut an Ever­note ge­fallen hat, ist die Mög­lich­keit, in­ner­halb von Dateien zu su­chen. Klappt im Ge­gen­satz zu iDo­cu­ment und Be­nu­bird PDF einwandfrei.

Ever­note sieht schick aus (vor allem Ever­note 5 auf dem Mac) und ist ein­fach in der Hand­ha­bung. Und wenn man einmal alles per Hand im­por­tiert hat, hält sich der fol­gende Ar­beits­auf­wand in Grenzen. Ein di­ckes Plus ist mit Si­cher­heit die Mög­lich­keit, die Do­ku­mente auf allen Ge­räten (auch mobil) zur Ver­fü­gung zu haben.

Was aber si­cher­lich viele von Ever­note ab­halten wird sind die Kosten. Zwar ist Ever­note grund­sätz­lich kos­tenlos, bietet dann aber auch nur 60 MB Upload pro Monat (dürfte für die meisten nach dem ersten Ein­richten rei­chen). Wer das Limit auf 1 GB pro Monat an­heben möchte, der zahlt rund 5 US-Dollar im Monat (oder 45$ für ein Jahr). Die Wei­teren Be­schrän­kungen (100.000 No­tizen, 250 No­tiz­bü­cher, 10.000 Tags und 100 ge­spei­cherte Su­chen) lassen sich leider auch mit dem Premium-Konto nicht erweitern.

Was aber si­cher­lich noch viele mehr von Ever­note ab­halten wird, ist die Tat­sache, dass die Daten grund­sätz­lich auf den Ser­vern der Ma­cher liegen. Zwar werden diese durchaus ver­schlüs­selt, aber in der Ver­gan­gen­heit hatte Ever­note ei­nige Lü­cken. Wer je­doch nur Rech­nungen ver­walten möchte und keine Angst davor hat, dass seine Daten ir­gendwie er­blickt werden, der kann Ever­note gerne nutzen…

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.