Eine spannende Woche ist (mal wieder) rum. Die Finnen von Nokia haben ihr neues Smartphone-Flagschiff aka Lumia 925 vorgestellt – technisch eher ein Lumia 920, lediglich der Rahmen besteht nun aus Aluminium. Mir fehlt hier irgendwie etwas die Farben der Lumia-Familie, meiner Meinung nach ein Alleinstellungsmerkmal unter den Smartphones. Für mehr Buzz gesorgt haben dürfte jedoch Google mit der Eröffnungskeynote der Google I/O 2013: Es gab kein Android 4.3, kein neues Nexus-Gerät. Dafür konnte man mit dem Galaxy S4 “Google Edition” und der Überarbeitung diverser Dienste wie Hangouts, Google Maps und Google+ überraschen. Meiner Meinung nach eine solide Leistung von Google, die weiter dabei sind ihr Ökosystem auf- und auszubauen.
Tzja, so kann es gehen: Da haben die Apps für iOS und Android von Bang with Friends vor knapp zwei Wochen für ordentlich Aufsehen gesorgt, nun ist die App auch schon wieder aus dem App Store geflogen. Mittels der Facebook-App lassen sich unter den eigenen Facebook-Freunden F*ck-willige Partner finden, was man durchaus bereits am Namen erkennen dürfte – und vermutlich ist genau diese Tatsache auch der Grund für den Rauswurf von Apple, auch wenn ein offizielles Statement dazu aussteht. Laut den Entwicklern stehe man aber in einem engen Dialog mit Apple und wolle die App schnellstmöglich zurück in den App Store bringen. Und was machen nun die Nutzer über das verlängerte Pfingstwochenende? So ganz ohne Chance auf einen Partner für “zwischenmenschliche Beziehungen”? (via & via)
Ich glaube der Datenschutz ist für jeden von uns ein zentrales Thema bei der Nutzung von Diensten wie Dropbox, Facebook und Co. Doch während Google und Facebook jene Privatsphäre-Einstellungen ganz gerne mal etwas verstecken und tiefer integrieren, hat Microsoft nun im eigenen Safety & Security Center Anleitungen für die eigenen Dienste veröffentlicht, welche schon einmal grob aufzeigen, wie ihr eure privaten Daten schützen und im Zweifelsfall für euch behalten könnt – egal ob Bing, der IE, MS Office, das Microsoft Konto, Outlook.com, SkyDrive, Skype, Windows, Windows Phone oder auch die Xbox. Eine gute Sache wie ich finde und wo wir gerade schon einmal dabei sind: ihr solltet natürlich auch regelmäßig mal schauen, welche Apps ihr so mit euren Accounts verknüpft habt. (via)
In wenigen Minuten startet der Eurovision Song Contest 2013 – werden sich sicherlich viele aufgrund fehlender Alternativen im freien Fernsehen auch in diesem Jahr mal wieder antun, mich eingeschlossen. Nachdem man in den letzten Jahren mehr oder weniger erfolgreich versucht hat, das Abstimmungsverfahren ein wenig umzugestalten, gibt es in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, per App zu voten. Allerdings – und für mich ein wenig sehr unverständlich: Wie auch bei einer SMS zahlt ihr pro Vote 0,20€, zahlbar nur via PayPal. Meiner Meinung nach verschenkt man hier großes Potential, aber es werden sicherlich einige die Möglichkeit in Anspruch nehmen. (via)
Was den Windows Store angeht, so hat Microsoft leider das Problem, dass die Qualität der Apps durchaus niedriger ist, als es zum Beispiel im Apple App Store oder bei Google Play der Fall ist. Da kommt es dem Konzern aus Redmond sicherlich gerade recht, dass man nun einen weiteren Neuzugang eines namhaften Studio samt namhafter App im Windows Store verbuchen kann: denn Adobe hat die App-Variante von Photoshop namens Photoshop Express gestern nun auch für Windows 8 und Windows RT veröffentlicht.
Google Suggest ist ein eigentlich ungemein praktisches Feature, welches viele gar nicht so bewusst nutzen, einfach weil es inzwischen schon normal geworden ist. Suggest kombiniert bereits bei der Eingabe eines Suchbegriffes diesen mit anderen, häufig gesuchten Suchwörtern. Tippt ihr zum Beispiel “fußball” ein, könnte euch Google direkt Suchanfragen wie “fußball ergebnisse” oder ähnliches anzeigen. Groß in den Medien war diese Autovervollständigung im Herbst letzten Jahres, als die Frau eines zurückgetretenen Bundespräsidenten mit Begriffen wie “Escort” und “Rotlicht” in Zusammenhang gebracht wurde – und dagegen geklagt hat.
Bekannterweise arbeitet Mozilla derzeit unter Hochdruck daran, Firefox OS für Low-End-Smartphones fertig zu stellen. Parallel dazu arbeitet man auch an dem dazugehörigen App Store namens Firefox Marketplace. Dieser befindet sich aktuell noch in einer Pre-Betaphase, ist jedoch soweit nutzbar und hat nun von Mozilla eine komplette Umstrukturierung spendiert bekommen. Alles wirkt cleaner und übersichtlicher als der alte Marketplace – dabei hat man nicht nur die Optik überarbeitet, sondern hat den gesamten Code grundlegend überarbeitet. (via)
Mac OS X bietet Anwendungen die Möglichkeit, Dienste zu erstellen mit denen sich diverse Aufgaben erledigen lassen. So könnte ich zum Beispiel eine Datei oder einen Ordner direkt an eine Anwendung übergeben und eine bestimmte Aufgabe ausführen. Ganz banal: “Sende an [Entpackungstool] und entpacke auf dem Schreibtisch”. Gibt natürlich noch viele andere, die eben nicht nur von Apple kommen, sondern von Apps integriert werden können. Klickt einmal mit der rechten Maustaste auf einen Ordner oder auf eine Datei und schaut euch mal die Menüpunkte unter “Dienste” an – ganz unten im Kontextmenü zu finden.