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Photoshop-Alternative Paint.NET 4.0 Beta kann ab sofort getestet werden

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Was Pi­xel­mator für OS X dar­stellt, dürfte Paint.NET si­cher­lich für Win­dows sein: Die ein­fachste Photoshop-Alternative mit einem durch­dachten User In­ter­face. So be­sitzt das von der Wa­shington State Uni­ver­sity und Mi­cro­soft ent­wi­ckelte Tool neben ein­fa­chen Zei­chen­werk­zeugen á la Paint di­verse Regler um be­stimmte Bild­werte wie Hel­lig­keit, Sät­ti­gung und Co. an­passen zu können, rote Augen können ent­fernt werden, ebenso gibt es na­tür­lich auch meh­rere Ebenen und di­verse Filter und Weich­zeichner. Vom Funk­ti­ons­um­fang her bleibt man si­cher­lich hinter dem Primus Pho­to­shop zu­rück, dafür aber ist Paint.NET kos­tenlos und auch für An­fänger ein­fach zu be­dienen. Das letzte große Up­date auf die Ver­sion 3.5 von Paint.NET er­schien gegen Ende 2009 (!), so­dass ich über die Mel­dung be­züg­lich der ersten Beta von Ver­sion 4.0 durchaus po­sitiv über­rascht wurde.

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So findet man in­ner­halb der UI zahl­reiche klei­nere Än­de­rungen vor, die aber durchaus ihren prak­ti­schen Nutzen finden: Über die Icons oben rechts lassen sich die Tool­boxen für Farben, Werk­zeuge, Ebenen und Co. schnell ein- und aus­blenden, die Dicke der Pin­sel­striche lässt sich nun über einen Regler be­stimmen, der Zoom­regler ist nach rechts unten ge­wan­dert, Ebenen in der Ebe­nenbox können nun per Drag’n’Drop ver­schoben werden und der­glei­chen – vor­sich­tige Op­ti­mie­rung statt restlos neu. Ins­ge­samt ein recht be­ein­dru­ckendes Chan­gelog, vor allem aber hat man sich daran ge­macht, die Per­for­mance zu ver­bes­sern, was man vor allem durch eine neue Rendering-Engine durchaus ge­schafft hat. In meinem kleinen Test lief die Beta auch recht rund, sollten sich nicht nur be­ste­hende Fans des Tools einmal ge­nauer an­schauen. Ist und bleibt meiner Mei­nung nach die beste “ein­fache” Photoshop-Alternative für Win­dows. (Quelle, via)

Hier geht’s zum Down­load der Beta

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.

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