Sprach-Assistent Nuance Nina vorgestellt

Nuance sollte jeder kennen, der sich einmal mit aktueller Sprachsteuerung und deren Möglichkeiten ein wenig auseinandergesetzt hat. Klaro, Siri ist hier das populärste System, aber auch Nuance ist dick im Geschäft. Apps wie Nuance Dragon Dictation und Nuance Dragon Recorder habe ich ja hier im Blog schon einmal vorgestellt. Nun ist Nuance jedoch kein No-Name, sondern fassen immer mehr Fuß als DIE Sprachspezialisten – ob in Notebooks, Autos oder auch in Haushaltsgeräten: oftmals stammt die Technik eben von besagter Firma.

Nun hat man ein weitere Lösung vorgestellt, die auf den Namen Nuance Nina hört. Nina ist ein Sprach-Assistent(in), die von Entwicklern in ihre Apps eingebaut werden kann. Im Demo-Video sieht man zum Beispiel, wie man mittels Sprachbefehlen eine Banking-App steuern oder auch ein Taxi herbeirufen kann. Nuance Nina greift auf die Voice Assistant Cloud von Nuance zu, weswegen eine Internetverbindung – wie auch bei Siri – benötigt wird. Und dank Voice Biometrics soll Nina auch Benutzer anhand ihrer Stimmen unterscheiden können – womit die Sicherheit ein wenig steigen sollte.

Schaut im Video alles sehr cool und funktionell aus – aber wird Sprachsteuerung wirklich die bisherigen Eingabemöglichkeiten á la Tastatur, Maus und Touch ersetzen können? Alleine in der Wohnung vielleicht, aber auf Konzerten, in der Bahn, in der Disco oder sonst wo? Nichts desto trotz ein spannendes Thema, dass sicherlich durch Siri neu ins Rollen gekommen ist… (via)

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.