Unify · iTunes-Playlisten zu Spotify kopieren

Auch wenn es viele nicht hören wollen: Der erste Ansatz, eine Registrierung nur via Facebook möglich zu machen, war von Spotify keine dumme Idee. Die Facebook-Partnerschaft war wichtig, um den bis dato in Deutschland fast unbekannten Dienst im größten sozialen Netzwerk populär zu machen. Spotify baut auf Facebook, Facebook baut auf Spotify. Nun kennen Leute Sinn und Zweck von Spotify, die vorher nur Facebook kannten – und plötzlich hören massig Leute nur noch Spotify. Aber die Verbreitung soll hier jetzt nicht das Thema sein, sondern ein anderes Problem: Denn wer iTunes vorher als seine Musikbibliothek genutzt hat, wird keine große Lust haben, sämtliche Playlisten und Alben neu in die Spotify-App zu pflegen. Kann bei größeren Playlisten schonmal etwas länger dauern – hatte ich keine Lust zu und habe mich etwas umgesehen. Dabei bin ich auf eine kleine Anwendung mit dem Namen Unify gestoßen, die dank Adobe AIR-Technik auf Windows und Mac OS X läuft (Linux wäre auch dabei, aber hier fehlt eben iTunes ;-)).

Unify scannt eure Mediathek und zeigt auch auch an, welche und wie viele Alben und Songs auf Spotify gefunden wurden. Nun reicht es, die Songs oder Alben einfach aus Unify heraus in die Spotify-App zu ziehen, zum Beispiel auf “Neue Playlist” und schon habt ihr die Songs drin. Geht schnell, einfach und simpel.

Die volle App kostet etwas mehr als 2€ – mit der kostenlosen Version könnt ihr maximal fünf Songs und fünf Alben rüber kopieren. Schaut euch vorher aber erst einmal an, ob es sich für euch lohnt, denn auch bei mir sieht es eher Mau aus. Spotify ist super was aktuelleres und Mainstream angeht, aber sonst… Onkelz? Fehlanzeige. Hosen? Fehlanzeige. Metallica? Fehlanzeige. Viele andere Bands? Fehlanzeige… Dennoch macht Spotify natürlich große Laune…

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App Store
Entwickler: Spotify Ltd.
Preis: Kostenlos

Geschrieben von

Marcelismus. Hobby-Blogger aus dem Rheinland in den besten 20er Jahren. Appletisiert, aber immer mit einem gesunden Blick über den googlefizierten Tellerrand. Fetischist schicker User Interfaces und Fan von Dingen, die oftmals keinen Nutzen haben, die aber blau leuchten können.